Aktion âGesundes Trinkwasserâ jetzt auch in Ihrer Region:
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel! Es sollte bestimmte Kriterien hinsichtlich der chemischen Reinheit und mikrobiologischen Sicherheit erfĂŒllen. DafĂŒr sorgen die Wasserwerke und ĂŒberwachen die Inhaltsstoffe unseres Trinkwassers im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte. Auch in unserer Region wird bestmögliches Trinkwasser von den Wasserversorgern bereitgestellt. Doch kaum ein Verbraucher weiĂ, dass nur noch 3 Bakterienarten und ca. 40 chem. Parameter untersucht werden. Die wirklich relevanten Stoffe wie Mikrospurenstoffe, Hormone, MedikamentenrĂŒckstĂ€nde, EHEC, Viren, Nano-Partikel werden nach der Trinkwasserverordnung gar nicht gesucht. Und was nicht gesucht wird, kann auch nicht gefunden werden, so prangerte es die Sendung Frontal 21 im MĂ€rz dieses Jahres an. Und so hĂ€ufen sich die Nachrichten hinsichtlich der zunehmenden Umweltbelastungen und Grundwasserverunreinigungen. Selbst das Deutsche Ărzteblatt wies bereits im Juni 2008 auf die zunehmende Gefahr von ArzneimittelrĂŒckstĂ€nden in den OberflĂ€chengewĂ€ssern hin. DafĂŒr gibt es bis heute keine Grenzwerte und keiner weiĂ, welche SpĂ€tfolgen sich daraus ergeben können, so meint das dt. Ărzteblatt. Eine weitere Gefahr lauert in den Trinkwasserinstallationen, also in den Rohrleitungen selbst. In vielen Hausinstallationen werden z.T. sehr billige Trinkwasser-Armaturen ohne DVGW-Zulassung verbaut. Das Umweltbundesamt weist sogar darauf hin, dass Trinkwasser, welches in Rohrleitungen lĂ€nger als drei bis vier Stunden gestanden hat (also stagnierte), prinzipiell nicht zu Zubereitung von Speisen und GetrĂ€nken genutzt werden sollte, weil es sich in dieser Zeit mit Schwermetallen und RĂŒckstĂ€nden aus den Rohrleitungen der Hausinstallationen anreichern kann. Und genau hier liegt das Problem: Die Behörden suchen gezielt nur im Wasserwerk nach Schwermetallen bzw. Bakterien und nicht bei Ihnen zu Hause! Wer jedoch ganz sicher sein möchte, ob er das optimale Wasser trinkt, dem empfehlen wir zur Klarheit einen Wassertest zu Hause am Wasserhahn, da wo Ihr Wasser auch ankommt und benutzt wird. Denn nur dort können Sie feststellen, ob durch Ihre Rohrleitungen und WasserhĂ€hne gefĂ€hrliche Schwermetalle wie Blei, Kupfer, Cadmium, Nickel oder Quecksilber in Ihr Trinkwasser gelangen. Eine professionelle Wasserberatung mit verschiedenen Tests vor Ort dauert im Schnitt anderthalb bis zwei Stunden. Sie sehen dann selbst, welches Wasser die bessere QualitĂ€t hat, Ihr Leitungswasser oder Ihr Mineralwasser. Auf Wunsch erhalten Sie auch gerne unverbindlich VorschlĂ€ge zu besonders empfehlenswerten Quellwassersorten oder zur Optimierung Ihres Leitungswassers hinsichtlich HautvertrĂ€glichkeit (zum Beispiel bei Allergien und Hautausschlag), Geschmack (Tee, Kaffee, Speisen), Kalk und anderer unerwĂŒnschter Inhaltsstoffe (zum Beispiel Schwermetalle oder Nitrat).
Weitere wichtige Verbraucherinformationen erfahren Sie am 23. Mai um 18 Uhr im Rittersaal der Samtgemeinde Sickte (Am Kamp 12) in einem Vortrag zum Thema Wasser. Der Eintritt ist frei.